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Pflichtpraktikum

Pflicht-praktikum

Informationen zum Pflichtpraktikum

Pflichtpraktikum HAK

Pflichtpraktikum HAK

Im Laufe der Ausbildung an der Handelsakademie muss in Unternehmen bzw. Organisationen ein Pflichtpraktikum absolviert werden. Es soll in erster Linie dazu dienen, Einblicke in die reale Arbeitswelt zu gewinnen, die in der Ausbildung erworbenen Kompetenzen im Berufsleben anzuwenden und die Berufsfindung zu unterstützen.

Außerdem soll dadurch die Einsicht in soziale Beziehungen möglich, sowie betrieblich-organisatorische Zusammenhänge gefördert und neben fachlichen auch soziale und personale Kompetenzen erworben werden.

300 Stunden Pflichtpraktikum

Die Schülerinnen und Schüler haben das Pflichtpraktikum in der unterrichtsfreien Zeit, sinnvollerweise nach dem II. Jahrgang und möglichst vor Eintritt in den letzten Jahrgang, zu absolvieren. Dieses umfasst in der Handelsakademie 300 Arbeitsstunden.

Vertiefung der Kenntnisse und Fertigkeiten

Das Pflichtpraktikum dient der Ergänzung und Vertiefung der in den Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten in einem Unternehmen oder einer Organisation.

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • die jeweils bis zum Praktikumsantritt im Unterricht erworbenen Kompetenzen in der Berufsrealität umsetzen,
  • nach Möglichkeit einen umfassenden Einblick in die Organisation von Unternehmen bzw. Organisationen gewinnen,
  • über Rechte und Pflichten der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Bescheid wissen und diese auf die unmittelbare berufliche Situation hin reflektieren können,
  • sich Vorgesetzten sowie Kolleginnen und Kollegen gegenüber korrekt und selbstsicher verhalten,
  • eine positive Grundhaltung zum Arbeitsleben insgesamt und zum konkreten beruflichen Umfeld im Besonderen gewinnen,
  • unternehmerisches Denken und Handeln in ihre Tätigkeit einbringen,
  • ihr äußeres Erscheinungsbild, ihre Sprache und ihr Verhalten situations- und personengerecht gestalten und reflektieren,
  • die Bedeutung unternehmerischer Verantwortung kennenlernen.

Praxisportfolio

Die Schülerinnen und Schüler müssen über ihr Praktikum ein Praxisportfolio führen; dieses ist im Unterrichtsgegenstand „Business Behaviour“ auszuwerten. Firmenbestätigungen, Zeugnisse, Zertifikate usw. mit denen das Absolvieren des Pflichtpraktikums nachgewiesen wird, sind Teil des Praxisportfolios. Die entsprechenden Vorlagen eines Praxisportfolios stehen den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung.

Pflichtpraktikum HAS

Pflichtpraktikum HAS

Im Laufe der Ausbildung an der Handelsschule muss in Unternehmen bzw. Organisationen ein Pflichtpraktikum absolviert werden. Es soll in erster Linie dazu dienen, Einblicke in die reale Arbeitswelt zu gewinnen, die in der Ausbildung erworbenen Kompetenzen im Berufsleben anzuwenden und die Berufsfindung zu unterstützen.

Außerdem soll dadurch die Einsicht in soziale Beziehungen möglich, sowie betrieblich-organisatorische Zusammenhänge gefördert und neben fachlichen auch soziale und personale Kompetenzen erworben werden.

150 Stunden Pflichtpraktikum

Die Schülerinnen und Schüler haben das Pflichtpraktikum in der unterrichtsfreien Zeit, sinnvollerweise nach der 2. Klasse und möglichst vor Eintritt in die letzte Klasse, zu absolvieren. Dieses umfasst in der Handelsschule 150 Arbeitsstunden.

Vertiefung der Kenntnisse und Fertigkeiten

Das Pflichtpraktikum dient der Ergänzung und Vertiefung der in den Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten in einem Unternehmen oder einer Organisation.

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • die jeweils bis zum Praktikumsantritt im Unterricht erworbenen Kompetenzen in der Berufsrealität umsetzen,
  • nach Möglichkeit einen umfassenden Einblick in die Organisation von Unternehmen bzw. Organisationen gewinnen,
  • über Rechte und Pflichten der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Bescheid wissen,
  • sich Vorgesetzten sowie Kolleginnen und Kollegen gegenüber korrekt und selbstsicher verhalten,
  • eine positive Grundhaltung zum Arbeitsleben gewinnen,
  • unternehmerisches Denken und Handeln in ihre Tätigkeit einbringen,
  • ihr äußeres Erscheinungsbild, ihre Sprache und ihr Verhalten situations- und personengerecht gestalten,
  • die Bedeutung unternehmerischer Verantwortung kennenlernen.

Praxisportfolio

Die Schülerinnen und Schüler müssen über ihr Praktikum ein Praxisportfolio führen; dieses ist im Unterrichtsgegenstand „Kundenorientierung und Verkauf“ auszuwerten. Firmenbestätigungen, Zeugnisse, Zertifikate usw. mit denen das Absolvieren des Pflichtpraktikums nachgewiesen wird, sind Teil des Praxisportfolios. Die entsprechenden Vorlagen eines Praxisportfolios stehen den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung.

Fragen und Antworten

Schülerinnen und Schüler an Handelsakademien, Handelsschulen und Aufbaulehrgängen an Handelsakademien, die nach dem Lehrplan 2014 unterrichtet werden, absolvieren ein Pflichtpraktikum. Ohne Praktikum ist kein Antritt zu den abschließenden Prüfungen möglich
Grundsätzlich dient das Pflichtpraktikum der Ergänzung und Vertiefung der in den Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten. Gleichzeitig erhalten die Schülerinnen und Schüler Einsicht in betrieblich-organisatorische Zusammenhängeund einen Einblick in die Arbeitswelt. Dabei können auch speziell die im Unterricht erworbenen Kenntnisse im Bereich des Arbeitsrechts vertieft werden. Die von den Schülerinnen und Schülern gesammelten Erfahrungen helfen, die Unterrichtsinhalte besser zu verstehen und sind bei späteren Bewerbungen von Vorteil, da berufliche Netzwerke aufgebaut werden können. Letztlich dient das Praktikum auch dem Aufbau sozialer und personaler Kompetenzen.

Das Pflichtpraktikum findet

  • in der unterrichtsfreien Zeit (z.B. in den Sommerferien),

  • in einem Unternehmen oder in einer Organisation,

  • im In- oder Ausland statt und

  • ist in der Regel ein facheinschlägiges Arbeitsverhältnis mit Entlohnung nach dem Kollektivvertrag.
    Das Finden eines entsprechenden Praktikumsplatzes liegt grundsätzlich in der Eigenverantwortung der Schülerin bzw. des Schülers.

Da das Praktikum den Unterricht ergänzen und vertiefen soll, ist es dann facheinschlägig, wenn es dem Bildungsziel der jeweiligen Schulform entspricht. Dabei wird die Facheinschlägigkeit in der Handelsschule weit gefasst (z.B. sind Tätigkeiten im Handels- bereich durchwegs facheinschlägig). Im Zweifelsfall entscheidet die Schulleitung, ob ein Praktikum als facheinschlägig zu bewerten ist.

Das Pflichtpraktikum umfasst in der Handelsakademie 300 Arbeitsstunden, in derHandelsschule sowie im Aufbaulehrgang an Handelsakademien jeweils 150 Arbeitsstunden (eine Arbeitsstunde umfasst 60 Minuten).

Um die im Unterricht gelernten Inhalte einsetzen und vertiefen zu können, wird empfohlen, das Praktikum in der Handelsakademie nach dem II. Jahrgang und/oder III. Jahrgang, in der Handelsschule nach der 2. Klasse, im Aufbaulehrgang nach dem I. Jahrgang abzu- legen.

Nach Möglichkeit sollte das Praktikum vor Beginn der letzten Schulstufe abgeschlossen werden. Das Pflichtpraktikum ist grundsätzlich in den Hauptferien abzulegen und kann bei Bedarf in mehrere Teile zu jeweils mindestens einer Woche gegliedert werden.

Stehen Schülerinnen und Schüler während des Schuljahres in einem Arbeitsverhältnis (z.B. in einer geringfügigen Nebenbeschäftigung), kann diese Nebenbeschäftigung auf das Pflichtpraktikum angerechnet werden, wenn sie den Erfordernissen des Pflicht- praktikums entspricht und bei einem Arbeitgeber zusammenhängend in Summe mindestens eine Arbeitswoche ergibt.

In der Regel handelt es sich um ein Arbeitsverhältnis. Damit steht den Schülerinnen und Schülern eine Entlohnung nach dem Kollektivvertrag zu und es fällt unter die Sozial- versicherungspflicht und gegebenenfalls unter die Lohnsteuerpflicht.

Schülerinnen und Schüler, die in Österreich nicht arbeiten dürfen, benötigen für ein Pflichtpraktikum keine Beschäftigungsbewilligung, es sind aber die entsprechenden Meldeverpflichtungen durch das Unternehmen zu beachten.

Nur in Ausnahmefällen (muss von der Schulleitung vorher genehmigt werden) können Praktika, die kein Arbeitsverhältnis darstellen, angerechnet werden. Ist kein Arbeits- verhältnis gegeben, sind die Schülerinnen und Schüler durch die Schülerunfall- versicherung versichert.

Die Schülerinnen und Schüler müssen über alle bereits absolvierten Praktika eine Übersicht führen und ihr Pflichtpraktikum in Form eines Portfolios dokumentieren. Am Ende des Praktikums hat die Schülerin/der Schüler eine Bestätigung des Unternehmens einzuholen (Arbeitsbestätigung mit kurzer Beschreibung der Tätigkeit) und diese dem Portfolio beizulegen.

Eine Unterstützung bei der Vor- und Nachbereitung des Pflichtpraktikums erfolgt in denUnterrichtsgegenständen „Business Behaviour“ (Handelsakademie, Aufbaulehrgang an Handelsakademien), „Kundenorientierung und Verkauf“ sowie „Betriebswirtschaftliche Übungen einschließlich Übungsfirma, Projektmanagement und Projektarbeit“(Handelsschule).

Weitere nützliche Infos und Vorlagen für das Praktikumsportfolio findest du unter

Neue Modulare Oberstufe

Informationen zur Neuen Modularen Oberstufe

Die Eckpunkte der neuen Oberstufe

Die Eckpunkte der neuen Oberstufe

Zielsetzungen:

  • Verdichtung der Lernaktivität: kleinere Lernpakete (maximal Semesterstoff), positive Leistung in jedem Semester erforderlich, Mitnahme positiver Beurteilungen bei Klassenwiederholungen
  • Semestrierung: Rhythmus der Leistungserbringung in Semestern in Vorbereitung auf das Hochschulsystem, Semesterprüfungen über nicht positiv beurteilte Module
  • Eigenverantwortung der Schüler/innen: Stärkere Verantwortung für die Lernfortschritte, Förder- und Begabungssysteme
  • Reduktion der Schulstufenwiederholungen: Aufstieg mit maximal zwei (einmalig drei) nicht bzw. negativ beurteilten Modulen

Lehrplan:  Der Lehrstoff der Unterrichtsgegenstände ist semesterweise in Kompetenzmodule gegliedert.

Bei Leistungsproblemen/Lernschwächen kann (nach einer Frühwarnung) eine Individuelle Lernbegleitung (ILB) in Anspruch genommen werden.

Semesterzeugnisse (ab der 10. Schulstufe):

  • Positiver Abschluss eines jeden Semesters notwendig
  • über negativ bzw. nicht beurteilte Gegenstände
  • Semesterprüfung und deren erste und zweite Wiederholung sind innerhalb der zwei darauffolgenden Semester (Verlängerung im Falle eines Auslandsaufenthaltes) möglich
  • kein Zusammenlegen mehrerer negativer Beurteilungen eines Unterrichtsgegenstandes zu einer einzigen Semesterprüfung möglich
  • Prüfungsstoff laut Beiblatt zum Semesterzeugnis: Kompetenzen, die für die negative bzw. Nichtbeurteilung ausschlaggebend waren
  • Maximal 2 Prüfungen pro Tag
  • Vorschlagsrecht der Schüler/innen für Prüfer/in ab 2. Wiederholung
  • In maximal drei Pflichtgegenständen ist ein letzter Antritt (maximal vierter Antritt, pro Gegenstand höchstens eine Semesterprüfung) am Ausbildungsende möglich.

Wiederholen der Schulstufe:

  • Aufsteigen bei bis zu zwei Nicht Genügend/Nichtbeurteilungen möglich
  • Die Klassenkonferenz kann einmal das Aufsteigen mit drei Nicht Genügend/Nichtbeurteilungen ermöglichen.
  • Positive Noten bleiben erhalten.

Semesterzeugnisse (ab der 10. Schulstufe):

  • Semesterprüfungen über noch nicht besuchte Unterrichtsgegenstände
  • Zeitweise Teilnahme am Unterricht einzelner Unterrichtsgegenstände in einem höheren Semester
  • Überspringen einzelner Unterrichtsgegenstände: Semesterprüfungen über noch nicht besuchte Unterrichtsgegenstände dienen als Voraussetzung.
  • Möglichkeit der vorgezogenen Teilprüfung im Rahmen der abschließenden Prüfungen

Abschluss der Oberstufe:

Nur bei einem positiven Abschluss aller Unterrichtsgegenstände ist ein Antreten zu den abschließenden Prüfungen möglich.

Erklärvideo zur NOST:

Play Video

Semesterprüfungen:

Wurde im Zeugnis zu Semesterende oder zu Ende des Schuljahres ein Gegenstand mit „Nicht Genügend“ beurteilt, dann besteht 2 Semester lang die Möglichkeit diese Note mittels 3 Semesterprüfungen auszubessern. Schafft der Schüler keine der 3 Prüfungen positiv abzuschließen, wird die Note „geparkt“ und eine weitere Prüfung muss kurz vor der standardisierten Reife und Diplomprüfung positiv abgeschlossen werden. 

Diplomarbeit

Informationen zur Diplomarbeit

Diplomarbeit an der HAK

Diplomarbeit an der HAK

Die Diplomarbeit ist eine Prüfungsarbeit im Rahmen der Reife- und Diplomprüfung (eine von sieben Teilprüfungen). Sie wird im Team von bis zu fünf Schülerinnen / Schülern im Abschlussjahrgang durchgeführt und von einer Prüferin / einem Prüfer bzw. mehreren Prüferinnen / Prüfern betreut.

Diplomarbeitsteam:

Die Schule definiert einen Prozess, wie die Teambildung erfolgen kann, wie geeignete Diplomarbeitsthemen gefunden werden können und nennt mögliche Betreuerinnen / Betreuer.
Jedes Teammitglied bearbeitet einen eigenen Schwerpunkt des Gesamtthemas (selbstständig und in Einzelarbeit). Die Arbeit ist auf vorwissenschaftlichem Niveau zu erstellen, d. h. es werden ausgehend von einer Untersuchungsfrage, Methoden zur Problemlösung eingesetzt und sowohl die eingesetzte Methode als auch die Problemlösung reflektiert. Die Arbeit ist formal, inhaltlich und sprachlich korrekt zu verfassen. Es sind alle Quellen anzugeben und eine vollständige und korrekte Zitation vorzunehmen.

Eigenschaften:

Die Arbeit ist auf vorwissenschaftlichem Niveau zu erstellen, d. h. es werden ausgehend von einer Untersuchungsfrage, Methoden zur Problemlösung eingesetzt und sowohl die eingesetzte Methode als auch die Problemlösung reflektiert. Die Arbeit ist formal, inhaltlich und sprachlich korrekt zu verfassen. Es sind alle Quellen anzugeben und eine vollständige und korrekte Zitation vorzunehmen.

Thema:

Das jeweilige Thema soll von einer wirtschaftlichen Aufgabenstellung ausgehen und einen Praxisbezug haben (z. B. durch einen externen Auftraggeber, etwa einem Unternehmen).

Erstellung und Betreuung der Arbeit:

Die Diplomarbeit ist selbstständig außerhalb der Unterrichtszeit zu erstellen. Sie wird im 9. und 10. Semester (= V. Jahrgang) kontinuierlich von einer Betreuerin / einem Betreuer – außerhalb der Unterrichtszeit – betreut. Ihre Betreuerin / Ihr Betreuer begleitet die Themenfindung und die konkrete Aufgabenstellung im Rahmen des Gesamtthemas der Diplomarbeit, überwacht den Arbeitsfortschritt und gibt Tipps zu Arbeitsmethoden, Struktur und Aufbau der Arbeit u.Ä. Die Betreuungstermine werden gemeinsam zu Beginn der Diplomarbeit vereinbart.

Die Betreuerin / Der Betreuer führt ein Betreuungsprotokoll über den Betreuungsprozess. Die Schülerinnen und Schüler erstellen ein Begleitprotokoll.

Zeitlicher Ablauf der Erstellung und Betreuung

Der zeitliche Ablauf ist in weiten Teilen gesetzlich fixiert. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Reihenfolge der Aktivitäten im Zusammenhang mit der Diplomarbeit:

Semester Aktivität
1. – 8. Semester (I. - IV. Jahrgang) Erwerb der notwendigen Kompetenzen in allen Unterrichtsgegenständen (inkl. Projektmanagement, Deutsch, etc.)
7. Semester Vorüberlegungen zur Teamzusammensetzung und zur geplanten Themenstellung der Diplomarbeit
8. Semester Vorüberlegungen zur Auswahl des Betreuers / der Betreuerin der Diplomarbeit Themenantrag und Kooperationsvereinbarung
Ende 8. Semester Themeneinreichung
9. Semester Verfassen der Arbeit außerhalb der Unterrichtszeit, unter regelmäßiger Betreuung durch Betreuer/in
Dokumentation im Begleitprotokoll, das jedes Teammitglied zu erstellen hat Dokumentation im Betreuungs- protokoll, das die Betreuerin / der Betreuer zu erstellen hat
10. Semester Abgabe der Arbeit bis spätestens vier Wochen vor (RDP-) Klausurtermin
Korrektur der schriftlichen Arbeit durch die Betreuerin / den Betreuer innerhalb von drei Wochen nach Abgabe
Präsentation und Diskussion der Diplomarbeit vor der Prüfungskommission

Abgabe der Diplomarbeit:

Die Diplomarbeit muss gegen Ende des 10. Semesters zu den von der Schule formulierten Termin abgegeben werden. Der/die Betreuungslehrer/in kann den Abgabetermin ändern. Die spätest-mögliche Abgabe der Arbeit ist jedoch 4 Wochen vor der Präsentation.

Die Abgabe erfolgt 2 mal ausgedruckt und als Datei.

Benotung der Diplomarbeit:

Die Note setzt sich aus der Leistung und Qualität der schriftlichen Arbeit und der Präsentation und Diskussion der Arbeit vor einer Prüfungskommission zusammen. Die schriftliche Arbeit ist dabei deutlich schwerer gewichtet, als die Präsentation und Diskussion.

Die Benotung erfolgt durch die Betreuungslehrer, die weiteren Kommissionsmitglieder haben jedoch ein Einspruchsrecht.

Zusammensetzung der Prüfungskommission:

Die Mitglieder der Prüfungskommission sind:

  • der Direktor
  • der Klassenvorstand
  • eine externe Beisitzende bzw. ein externer Beisitzender
  • die Betreuungslehrer

Ablauf der Präsentation und Diskussion:

Die Präsentation und Diskussion dauern ca. 15 Minuten.

Zu Beginn wird das Hauptthema, sowie das Team kurz vorgestellt.

Danach verlassen alle, außer das beginnende Teammitglied, den Raum. Nun beginnt die Präsentation des individuellen Teils. Diese Präsentation sollte in etwa 5 Minuten dauern.

Danach erfolgt die Diskussion der Arbeit. Dabei werden dir von deinen Betreuern Fragen zu deinem Teil der Arbeit gestellt. Achtung es können auch Fragen über die gesamte Arbeit oder über die Teile anderer Mitglieder gestellt werden! Diese Fragen sind jedoch mehr über die Gesamtvernetzung zu anderen Teilen, Detailfragen sind, im Normalfall, nur über deinen individuellen Teil.

Nach Ende der Präsentation verlässt das Teammitglied wieder den Raum und das nächste Mitglied startet.

Am Ende aller Präsentationen berät die Kommission kurz über die Benotung bevor sie dann den Team präsentiert wird.

Rahmenbedingungen:

  • Die Diplomarbeit ist unter Verwendung von Projektmanagementinstrumenten zu planen, zu steuern und zu dokumentieren. Eine nachträgliche Erstellung der PM- Tools ist nicht zulässig.

  • Die Eigenständigkeit der Bearbeitung ist verpflichtend und wird mittels „Eigenständigkeitserklärung“ bestätigt.

  • Es ist eine korrekte Zitation vorzunehmen, die jeweilige Variante ist mit der Betreuerin / dem Betreuer zu vereinbaren und einzuhalten.

  • Ein Abstract der Gesamtarbeit ist in deutscher und englischer Sprache zu erstellen.

  • Der gesamte Prozess der Diplomarbeitserstellung ist in einem Begleitprotokoll, das der schriftlichen Arbeit beizulegen ist, zu dokumentieren.

Weitere nützliche Infos und Vorlagen wie einen Leitfaden oder eine Handreichung findest du hier:

standardisierte Reife und Diplomprüfung & Abschlussprüfung HAS

Informationen zu den Abschlussprüfungen

sRDP an der HAK

sRDP an der HAK

Die sRDP ist die neue standardisierte Reife und Diplomprüfung (=Matura). 

Was ist neu an der neuen Form der Reife- und Diplomprüfung (sRDP)?

Antrittsmöglichkeiten, Anzahl der Prüfungsfächer, zentrale und nicht-zentrale Klausuren, Themenbereiche für die mündlichen Prüfungen etc.

Seit wann gilt die neue, standardisierten Reife- und Diplomprüfung?

Flächendeckender Beginn war das Schuljahr 2015/16.

Welches Zeugnis ist Voraussetzung für das Antreten zur sRDP?

Das Antreten zur sRDP ist nur mit einem positiven Jahreszeugnis des V. Jahrganges möglich. Ein Nicht genügend kann mit einer Wiederholungsprüfung noch vor der Klausur ausgebessert werden; es kann auch erst im Herbst ausgebessert werden; bei zwei Nicht genügend im Jahreszeugnis müssen im Herbst beide negativen Noten in einer Wiederholungsprüfung ausgebessert werden, um antreten zu können).

In welchen Prüfungsfächern ist es möglich, die sRDP zu absolvieren?

Die sRDP besteht aus sieben Prüfungsteilen, die auf dem Zeugnis stehen.
Es ist möglich, drei Klausuren und drei mündliche Prüfungen zu absolvieren, oder vier Klausuren und zwei mündliche Prüfungen. Das Verfassen einer Diplomarbeit (einschließlich Präsentation und Diskussion) ist verpflichtend.

Welche Klausuren sind zentral vorgegeben, welche sind nicht-zentral?

zentral: Deutsch (oder Unterrichtssprache Slowenisch), Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Angewandte Mathematik

nicht-zentral: weitere (zweite) lebende Fremdsprachen (z.B. Russisch, Kroatisch) sowie die Betriebswirtschaftliche Fachklausur (oberösterreichweit zentral).

Zentrale Klausuren werden vom BIFIE erstellt. Die Termine dafür werden vom BMBF vorgegeben und sind in ganz Österreich gleich. Nicht-zentrale Klausuren und mündliche Prüfungen werden von den Lehrerinnen und Lehrern der Schule erstellt.

Was ist eine Kompensationsprüfung?

Eine (oder mehrere) negative Klausuren können durch eine mündliche Kompensationsprüfung (Prüfungszeit max. 25 Minuten) ausgebessert werden. Dazu muss man sich an der Schule spätestens drei Tage nach der Notenkonferenz zu den Klausuren schriftlich anmelden.

Wird diese Möglichkeit nicht in Anspruch genommen, muss die negative Klausur im nächsten Termin wiederholt werden, die mündlichen Prüfungen dürfen aber absolviert werden.

Ist die Klausur zentral, ist auch die Kompensationsprüfung zentral (Aufgaben vom BIFIE erstellt), ist die Klausur nicht zentral, werden die Aufgaben dieser Kompensationsprüfung von den Lehrerinnen und Lehrern der Schule erstellt. Die Kompensationsprüfung ist eine nicht-öffentliche Prüfung.

Wie sieht die Klausur in Deutsch (oder die Unterrichtssprache Slowenisch) aus?:

Arbeitszeit: 5 Stunden (300 Minuten)
Wahl zwischen 3 Themenpaketen, die jeweils aus 2 Aufgaben bestehen.

Entscheidung für ein Themenpaket, das vollständig (d.h. beide Aufgaben) bearbeitet werden muss. Eines der drei Themenpakete enthält eine literarische Aufgabenstellung.

Mögliche Aufgabenstellungen (Textsorten): Zusammenfassung, Leserbrief, Offener Brief, Meinungsrede, Textanalyse, Textinterpretation, Kommentar, Empfehlung, Erörterung

Hilfsmittel: gedruckte oder offline-verfügbare elektronische Wörterbücher. Ausarbeitung auf dem PC. Das Internet ist dabei ausgeschaltet. Bei Nutzung des PC ist die Verwendung des Rechtschreibprogrammes von Word erlaubt, die automatische Rechtschreibkorrektur ist jedoch inaktiv!

Wie sieht die Klausur in Englisch aus?

Die Aufgabenstellungen verlangen das sprachliche Niveau von B2 laut GERS. Arbeitszeit: 5 Stunden (300 Minuten)

Drei getrennte Teile: Lesen (4 Aufgaben: 60 Minuten), Hören (4 Aufgaben: 40 bis 45 Minuten), Schreiben (3 Aufgaben: 195-200 Minuten)

Aufgabenstellungen von Lesen und Hören: unterschiedliche Testformate (Zuordnen, Kurzantworten, Multiple Choice, richtig/falsch mit Begründung)

Aufgabenstellungen Schreiben: Artikel, E-Mail, Brief, Bericht, Blog, Broschüre als mögliche Textformate.

Verwendung des gedruckten oder offline verfügbaren elektronischen Wörterbuches nur für den Bereich Schreiben erlaubt.
Für die Schreibaufgaben ist eine handschriftliche Ausfertigung oder auf dem PC möglich.
Der Zugang zum Internet ist nicht erlaubt.

Wie sieht die Klausur in der (zweiten) lebenden Fremdsprache aus?

Für die nicht-zentral erstellten Fremdsprachen (Russisch, Kroatisch etc.) gelten dieselben Kriterien wie für die zentral erstellten Fremdsprachen (Französisch, Italienisch, Spanisch):
Die Aufgabenstellungen verlangen das sprachliche Niveau von B1 laut GERS.
Arbeitszeit: 5 Stunden (300 Minuten)

Drei getrennte Teile: Lesen (4 Aufgaben: 60 Minuten), Hören (4 Aufgaben: 40 Minuten), Schreiben (3 Aufgaben: 200 Minuten)

Aufgabenstellungen von Lesen und Hören: unterschiedliche Testformate (Zuordnen, Kurzantworten, Multiple Choice, richtig/falsch mit Begründung)

Aufgabenstellungen Schreiben: Artikel, E-Mail, Brief, Bericht, Blog, Broschüre als mögliche Textformate

Verwendung des gedruckten oder offline verfügbaren elektronischen Wörterbuches nur für den Bereich Schreiben erlaubt.
Für die Schreibaufgaben ist eine handschriftliche Ausfertigung oder auf dem PC möglich.
Der Zugang zum Internet ist nicht erlaubt.

Wie sieht die Klausur in Angewandter Mathematik aus?

Arbeitszeit: 270 Minuten (4 1⁄2 Stunden)
Die Klausur besteht aus 2 voneinander unabhängigen Teilen:

Teil A: Aufgabenstellungen, die die Grundkompetenzen abfragen, min. 4 Aufgaben mit jeweils 2-4 Unteraufgaben

Teil B: hak-spezifische Aufgabenstellungen: 2-4 komplexe Aufgabenstellungen mit Unteraufgaben

Hilfsmittel: approbierte Formelsammlung, elektronisches Hilfsmittel, die grundlegende Funktionen zur Darstellung von Funktionsgraphen, zum numerischen Lösen von Gleichungen und Gleichungssystemen, zur Matrizenrechnung, zur numerischen Integration sowie zur Unterstützung bei Methoden und Verfahren in der Stochastik zulassen, und die im Unterricht verwendet wurden, herkömmliche Schreibgeräte, Geo-Dreieck, Zirkel.

Die Verwendung des Internets ist nicht erlaubt.

Wie sieht die oberösterreichweit-zentrale Betriebswirtschaftliche Fachklausur aus?

Arbeitszeit: 360 Minuten (6 Stunden)

Inhalte: Inhalte der Unterrichtsgegenstände Betriebswirtschaft, Rechnungswesen und Controlling, Teilbereiche Übungsfirma und Case Studies aus Businesstraining, Projekt- und Qualitätsmanagement, Übungsfirma und Case Studies.
Office-Software und kaufmännische Standardsoftware (z.B. Winline, BMD, SAP), den Schülerinnen und Schülern bekannte Hardwarekonfigurationpraxisrelevante Hilfsmittel, die im Unterricht bereits verwendet wurden (z.B. Steuerkodex). 

Der Zugang zum Internet ist nicht erlaubt.

Was ändert sich bei den mündlichen Prüfungen?

Die Aufgabenstellungen werden von den Lehrerinnen und Lehrern der Schule erstellt. Dazu werden im November des V. Jahrganges den Schülerinnen und Schülern Themenbereiche der jeweiligen mündlichen Prüfungsfächer bekannt gegeben.
Bei der mündlichen Prüfung zieht die Prüfungskandidatin bzw. der Prüfungskandidat, wenn sie bzw. er zur Prüfung aufgerufen wird, aus den Themenbereichen zwei heraus, ohne beim Ziehen die Bezeichnung der Themenbereiche zu sehen. Anschließend wird die Bezeichnung der beiden Themenbereiche bekannt gegeben und die Kandidatin bzw. der Kandidat entscheidet sich für einen Themenbereich. Anschließend wird von der Prüferin bzw. dem Prüfer (=Lehrer/in des Unterrichtsgegenstandes) eine Aufgabenstellung aus diesem Themenbereich zugewiesen und die Kandidatin bzw. der Kandidat hat anschließend min. 20 Minuten Zeit, die Aufgabenstellung zu bearbeiten und vorzubereiten, bevor die Prüfung abgehalten wird (10-20 Minuten Prüfungszeit). Prüfungskommission: Da es sich bei der Reife- und Diplomprüfung um eine Prüfung handelt, die Berechtigungen (Studium) und Qualifikationen (Berufsberechtigungen) vergibt, findet sie vor einer Kommission statt. Diese tritt mehrmals zusammen: Abnahme der Präsentation und Diskussion der Diplomarbeit und Benotung im Prüfungsfach „Diplomarbeit“; Bestätigung der Klausurnoten;Abnahme der Kompensationsprüfungen und Benotung der vorher negativ benoteten Klausurfächer; Abnahme und Benotung der mündlichen Prüfungen.

Die Prüfungskommission besteht aus einer Vorsitzenden bzw. einem Vorsitzenden, der Schulleitung, dem Klassenvorstand und den Prüferinnen und Prüfern der jeweiligen Prüfungsfächer (Klassenlehrer/innen). Neu ist, dass bei den mündlichen Prüfungen (und den Kompensationsprüfungen) neben der Prüferin bzw. dem Prüfer auch ein fachkundiger Beisitzer –oder Zweitprüfer/in (weitere Lehrerin bzw. weiterer Lehrer des Prüfungsfaches) an der Prüfung teilnehmen wird. Prüfer/in bzw. Prüferinnen sowie Beisitzer oder Zweitprüfer/in erstellen danngemeinsam einen Notenvorschlag.

Zwischen Ende der Klausur und den mündlichen Prüfungen liegen min. zwei Wochen, in denen bis zu vier Vorbereitungsstunden für die gewählten mündlichen Prüfungsfächer stattfinden können. Diese Stunden dienen aber nur mehr dazu, die wesentlichsten Prüfungsanforderungen zu besprechen und letzte lerntechnische Hinweise zu geben. Das eigentliche „Lernen“ für die mündlichen Prüfungen sollte schon früher passieren. Schon ab Bekanntgabe der Themenbereiche und der persönlichen Entscheidung, in welchen Prüfungsfächern eine mündliche Prüfung absolviert wird, sollte mit der Vorbereitung begonnen werden. Auch in der letzten Woche zwischen Notenkonferenz des V. Jahrganges und Beginn der Klausur werden zusätzliche Vorbereitungsstunden für die mündlichen Prüfungsfächer angeboten. 

Welche Wahlfächer können bei der mündlichen Prüfung gewählt werden?

Abschlussprüfung HAS

Abschlussprüfung HAS

Woraus besteht die Handelsschulabschlussprüfung?

Die Abschlussprüfung in der Handelsschule besteht aus fünf Teilprüfungen:

  • der Abschlussarbeit einschließlich deren Präsentation und Diskussion.

  • den zwei schriftlichen Klausuren: Deutsch und Übungsfirma (bei negativer Beurteilung erfolgt eine Kompensationsprüfung).

  • den zwei mündlichen Teilprüfungen: Betriebswirtschaftliches Kolloquium (BKO) und Englisch einschließlich Wirtschaftssprache.

Woraus besteht die Abschlussarbeit?

Die Abschlussarbeit besteht aus:
  • einer schriftlichen Abschlussarbeit aus den Gegenständen des Clusters „Wirtschaftskompetenz“, die selbstständig außerhalb der Unterrichtszeit anzufertigen ist. Die schriftliche Abschlussarbeit ist im zweiten Semester des Abschlussjahres, spätestens vier Wochen vor Beginn der Klausurprüfung abzugeben. Die Abschlussarbeit muss ein Abstract (deutsch/englisch) und das Begleitprotokoll beinhalten (Vorlagen und Tipps unter:  www.diplomarbeiten-bbs.at  ).
  • einer Präsentation und Diskussion im Rahmen der mündlichen Abschlussprüfung: Die Präsentation und Diskussion der Abschlussarbeit ist eine 15-minütige Prüfung, die aus einer kurzen Präsentation der Abschlussarbeit (mit vorbereiteten Unterlagen) und einer Diskussion der Arbeitsergebnisse (= Antworten auf spontane Fragen zu allen Teilen der Abschlussarbeit) besteht. Sie findet zwischen der Abgabe der Abschlussarbeit und dem Ende des Haupttermins statt.

Wie wird die Abschlussarbeit beurteilt?

Es gibt keine Teilbeurteilungen, nur eine Gesamtnote. Beurteilungskriterien:

  • Abschlussarbeit: Analyse (insb. der Ausgangssituation), Lösungsprozess inkl. Informationsbeschaffung/-verarbeitung und Methodeneinsatz, Ergebnisse bzw. die Dokumentation der Umsetzung (insb. bei Events), Projektmanagement (PM-Tools als Hilfestellung), Einhaltung formaler Vorgaben und der Formatierung, Fachsprache.

  • Präsentation: Darstellung der zentralen Eckpunkte, Medieneinsatz und Zeitmanagement.

  • Diskussion: Vertretung der Arbeitsergebnisse unter Verwendung der Fachsprache.

Wie ist der zeitliche Ablauf der Erstellung und Betreuung der Abschlussarbeit geregelt?

Der zeitliche Ablauf ist in weiten Teilen gesetzlich fixiert. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Reihenfolge der Aktivitäten im Zusammenhang mit der Abschlussarbeit:

Welche Voraussetzungen müssen für das Antreten zur Abschlussprüfung erfüllt sein?

Die dritte Klasse muss positiv abgeschlossen sein. Bei einer negativen Note im Jahreszeugnis der dritten Klasse kann die Wiederholungsprüfung (auf Antrag der Schülerin bzw. des Schülers) zwischen der Beurteilungskonferenz und dem Beginn der Klausur abgelegt werden. Ist diese Wiederholungsprüfung positiv, kann zur Klausur angetreten werden. Bei zwei negativen Noten im Jahreszeugnis der dritten Klasse findet die Wiederholungsprüfung für diese beiden Unterrichtsgegenstände zu Beginn des nächsten Schuljahres statt.

Welche Voraussetzungen müssen für das Antreten zur Abschlussprüfung in der NOSt erfüllt sein?

Ein Antritt ist nur möglich, wenn in allen Semesterzeugnissen alle Pflichtgegenständen positiv beurteilt wurden. Sind aus der 10. Schulstufe (2. Klasse) noch bis zu drei Pflichtgegenstände negativ, so kann die Schülerin/der Schüler auf Antrag zu diesen Prüfungen zwischen der Beurteilungskonferenz und dem Beginn der Klausurprüfungen noch einmal antreten. Semesterprüfungen über das Sommersemester der dritten Klasse können auch zwischen der Beurteilungskonferenz und dem Beginn der Klausurprüfungen abgelegt werden. Auch dafür muss die Schülerin bzw. der Schüler einen Antrag stellen. Gegebenenfalls können diese Prüfungen einmalig zu Beginn des nächsten Schuljahres wiederholt werden.

Auch müssen die Schülerinnen bzw. Schüler das lehrplanmäßige Pflichtpraktikum in Umfang von 150 Stunden absolviert haben. Dispensmöglichkeiten sieht das SchUG nur in Ausnahmefällen vor.

Wie laufen die schriftlichen Klausurarbeiten ab?

Prüfungsgebiet Deutsch:

Arbeitszeit: Drei Stunden (180 Minuten) in Einzelarbeit.

Aufgabenstellungen: mindestens zwei Teilaufgaben mit unterschiedlichen Textsorten z. B. Zusammenfassung, Textanalyse, Kommentar, Leserbrief, Empfehlung.

Prüfungsgebiet Übungsfirma:

Arbeitszeit: Vier Stunden (240 Minuten) in Gruppenarbeit.

Aufgabenstellungen: aus allen Abteilungen/Bereichen der jeweiligen Übungsfirma z. B. Angebote vergleichen, Bestellungen durchführen, eingehende Lieferung/Rechnung bearbeiten, Online überweisen, Verbuchungen und Personalverrechnung durchführen.

Jede Gruppe hat die Selbstorganisation (Arbeitsaufteilung) und den Arbeitsablauf zu dokumentieren.

Kompensationsprüfung:

Im Falle der negativen Beurteilung von Klausurarbeiten kann die Prüfungskandidatin oder der Prüfungskandidat eine mündliche Kompensationsprüfung ablegen. Dafür ist innerhalb von drei Tage nach Notenbekanntgabe ein Antrag zu stellen.
Jede dauert 10 bis 25 Minuten (Vorbereitungszeit: 30 Minuten) und ist mündlich vor der Prüfungskommission abzulegen. Die Endnote kann nicht besser als „Befriedigend“ lauten.

Wie laufen die mündlichen Teilprüfungen ab?

Bei den mündlichen Prüfungen zieht der/die Kandidat/in aus einem Pool von Themenbereichen zwei, von denen er/sie einen auswählt (die Themenbereiche werden den Kandidaten/innen bis Ende November der Abschlussklasse bekannt gegeben). Der/Die Prüfer/in legt dann der Kandidatin bzw. dem Kandidaten eine Problemstellung aus dem gewählten Themenbereich zur Bearbeitung vor. Die Prüfung dauert 10 bis 20 Minuten (Vorbereitungszeit: 20 Minuten). Bei der Prüfung sind folgende Personen anwesend: ein/e Vorsitzende/r, Schulleiter/in, Klassenvorstand, zwei Prüfer/innen (oder ein/e Prüfer/in und ein/e Beisitzende/r).

Prüfungsgebiet: Englisch einschließlich Wirtschaftssprache

Aufgabenstellung: die Prüfung besteht aus einem Monolog (z. B. Kurzpräsentation, Erklärung einer Grafik) und einem Dialog mit dem/r Prüfer/in (z. B. Job Interview, Kunden- bzw. Verkaufsgespräch, Gesprächssituationen in Bezug auf Reisen).

Prüfungsgebiet: „Betriebswirtschaftliches Kolloquium“ (BKO)

Prüfungsinhalte: „Betriebswirtschaft, Wirtschaftliches Rechnen, Rechnungswesen“ und „Betriebswirtschaftliche Übungen, Projektmanagement“. Nicht geprüft werden die Teile Übungsfirma und Projektarbeit.